Gestalten für die Alten.
Gestalten für die Jungen.
Gestalten für die Kranken.
Krankenhäuser, Altenheime, Pflegebereiche, Schulen, Kindergärten - benötigt wird eine Innenarchitektur als Therapie, als Erinnerung, als Hoffnung.
Aus Krankenhäusern müssen wieder "Gesundungshäuser" werden. Schulen sollten sich für Lehrer und Schüler wieder zu Orten der Identifikation entwickeln. Altenheime müssen den betagten Menschen Würde, Sicherheit und Lebensanreize bieten.
Die rein intellektuelle Ästhetik wird die Gestaltungsprobleme in diesen sozialen Brennpunkten nicht mehr lösen können. Folglich wird es essentiell, eine Gestaltungskultur zu entwickeln, die Individualität und Situation sinnvoll zur Deckung bringt. Innenarchitektur ist stets äußerer Ausdruck von Lebensformen der Gesellschaft.